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Pressespiegel - RBB Abendschau 12.10.2013

 

PrEISTRÄGER der MOBILE ART EUROPE

In Kooperation mit Seenby.de und dem dPunkt Verlag.
Die Preise wurden gestiftet von dem Messe-Sponsor SONY

1. Preisträger: Werner Kiera

Werner Kiera erstellte seine Serie „Non Places“ mit dem iPhone 5, das er an die Aufnahme-App „Live Cams Pro“ gekoppelt hat. Damit können Bilder mit öffentlichen Kameras erfasst werden. Diese hat er mit der Snapseed App bearbeitet und korrigiert. So entstanden konsequent in schwarzweiß gehaltene, irritierende Momentaufnahmen von öffentlichen Plätzen, die sich, über den vordergründigen Überwachungseffekt weit hinausgehend, zu surrealen Stadtlandschaften zusammenfügen – oder besser gesagt in eine Ansammlung von Hauswänden und Menschenansammlungen auflösen, die darauf zu warten scheinen, zu einer neuen Ordnung zu finden. Gesteigert wird dieser Effekt durch die Übertragung der Smpartpone-Bilder auf ein Fineart Photo Rag-Papier. Kiera ist damit ein völlig eigener Bildstil gelungen, der eindrucksvoll demonstriert, wie kunstvoll mit den Mobile Art-Geräten umgegangen werden kann.

2. Preisträger: Klaus Raabe

Klaus Raabe ist ein klassischer Fotokünstler, der seine Aufnahmen mit einer Nikon D200 macht und diese digital nachbearbeitet. Auf den ersten Blick wirken seine Arbeiten mathematisch abgezirkelt, wohlgeordnet. Raabe scheint jemand zu sein, der die Dinge an ihren rechten Platz rücken will. Doch dann entgleitet ihm der Ordnungssinn, setzt sich gleichsam durch die Hintertür der Künstler durch, der über die gezogenen Linien hinweg springt, digital erstellte Schattierungen, Brechungen zulässt. Die so sich auftuenden Doppelbödigkeiten führen uns in geheimnisvoll wirkende Schattenreiche, einfallende Lichtstrahlen warten auf die Dechiffrierung ihrer Botschaft.

3. Preisträger: Al Browne

Al Browne steht für die junge Mobile Art-Generation, die mit den Smartphones unbekümmert umgeht, ständig auf der Suche nach dem definitiven Schnappschuss, so wie die Surfer an der Küste Kaliforniens auf die perfekte Welle warten. Browne will mit seinen Bildern, die er mit dem Xperia Z1 von Sony aufgenommen hat, niemand belehren, will nichts aufzeigen oder gar anklagen. Gleichwohl sollte man sie nicht mit einem oberflächlichen Let’s have Fun-Siegel belegen, leuchtet er doch mit dem Smartphone in Ecken, die nicht unbedingt mit Glamour behaftet sind. So stellen seine Bilder an uns die Frage „Wie findet ihr das?“, und holen uns damit aus einer Konsumentenhaltung, die längst auch schon bei den vermeintlich kritischen Zeitgenossen anzutreffen ist.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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